Vergleich zweier bildgebender Verfahren zur Verlaufskontrolle bei metastasiertem Brustkrebs
- Geschlecht
- Frauen und Männer
- Alter
- ab 18 Jahren
- Studienart
- Interventionell
- Therapielinie
- alle
- Phase
- —
Worum geht es in dieser Studie?
Bei metastasiertem Brustkrebs hat sich der Tumor über die Brust hinaus auf andere Körperregionen ausgebreitet und die Behandlung umfasst in der Regel verschiedene medikamentöse Therapien, deren Wirksamkeit regelmäßig durch bildgebende Verfahren überprüft wird. Ziel der MONITOR-RCT-Studie ist es, zu untersuchen, ob eine Verlaufskontrolle mittels FDG-PET/CT im Vergleich zur herkömmlichen Computertomografie (CT) das Gesamtüberleben von Patient*innen mit metastasiertem Brustkrebs verbessern kann. Frauen und Männer ab 18 Jahren mit neu diagnostiziertem oder erneut aufgetretenem metastasiertem Brustkrebs, die für eine medikamentöse Erstlinientherapie und eine regelmäßige Verlaufskontrolle durch bildgebende Verfahren geeignet sind, können an dieser Studie teilnehmen.
Studienablauf
Voraussetzungen
Diagnose: Brustkrebs (Mammakarzinom)
Alter: ab 18 Jahren
Therapielinie: Unabhängig von Therapielinie
Wichtige Einschlusskriterien: metastasiert (in andere Organe gestreut)
Zuteilung
Randomisierung
Behandlung
Nachbeobachtung
Diagnose: Brustkrebs (Mammakarzinom)
Alter: ab 18 Jahren
Therapielinie: Unabhängig von Therapielinie
Wichtige Einschlusskriterien: metastasiert (in andere Organe gestreut)
Randomisierung
Ausführliche Beschreibung
Brustkrebs (Mammakarzinom) ist eine bösartige Erkrankung des Brustdrüsengewebes, bei der sich Zellen der Brustdrüse unkontrolliert vermehren. Wenn sich der Tumor über die Brust und die umliegenden Lymphknoten hinaus und auf andere Organe ausbreitet, spricht man von metastasiertem Brustkrebs. In diesem Stadium ist die Erkrankung in der Regel nicht heilbar, jedoch stehen verschiedene wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und die Lebensqualität der Patient*innen erhalten sollen. Um festzustellen, ob eine Therapie wirkt oder ob sich die Erkrankung weiterentwickelt, werden regelmäßig bildgebende Untersuchungen durchgeführt. Die herkömmliche Methode hierfür ist die Computertomografie (CT), bei der Röntgenstrahlen detaillierte Schnittbilder des Körpers erzeugen. Die FDG-PET/CT ist ein neueres Verfahren, das die CT mit der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) kombiniert: Dabei wird eine schwach radioaktive Zuckerlösung (FDG) verabreicht, die sich bevorzugt in stoffwechselaktiven Zellen, wie Krebszellen, anreichert und so deren Aktivität sichtbar macht. Bisherige Studien deuten darauf hin, dass die FDG-PET/CT ein Fortschreiten der Erkrankung (Progression) möglicherweise früher erkennen kann als die herkömmliche CT, sodass gegebenenfalls früher mit einer Folgetherapie begonnen werden könnte.
Ziel der vorliegenden Studie ist es in einem groß angelegten Vergleich zu untersuchen, ob die FDG-PET/CT-basierte Verlaufskontrolle der CT-basierten Verlaufskontrolle hinsichtlich des Gesamtüberlebens der Patient*innen überlegen ist. Die Patient*innen werden nach dem Zufallsprinzip (randomisiert) einer von zwei Gruppen zugeteilt. Im Studienarm erhalten die Patient*innen regelmäßige FDG-PET/CT-Untersuchungen zur Verlaufskontrolle, im Kontrollarm wird die herkömmliche CT eingesetzt. Die Untersuchungen finden in beiden Gruppen in Abständen von etwa neun bis zwölf Wochen statt. Darüber hinaus füllen die Patient*innen regelmäßig Fragebögen zur Lebensqualität aus. Das Hauptziel (primärer Endpunkt) der Studie ist das Gesamtüberleben nach bis zu 54 Monaten.
Frauen und Männer ab 18 Jahren mit neu diagnostiziertem oder erneut aufgetretenem metastasiertem Brustkrebs, die für eine medikamentöse Erstlinientherapie und eine regelmäßige Verlaufskontrolle durch bildgebende Verfahren geeignet sind, können an dieser Studie teilnehmen.
Fakten
- Welche Erkrankung: Brustkrebs (Mammakarzinom)
- Krebsmerkmale: metastasiert (in andere Organe gestreut), für Erstlinientherapie und regelmäßige Verlaufskontrollen mit bildgebenden Verfahren geeignet
- Was untersucht die Studie: Vergleich zweier bildgebender Verfahren: FDG-PET/CT vs. herkömmliche Computertomografie
- Ziel der Studie: Prüfen, ob die FDG-PET/CT-basierte Verlaufskontrolle der CT-basierten Verlaufskontrolle hinsichtlich des Gesamtüberlebens überlegen ist
- Studiendauer: bis zu 54 Monate
- Studienmerkmale: randomisiert, nicht verblindet (offen)
Studienzentren
2 Studienzentren in Deutschland sind verzeichnet.
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
81675 München
In VorbereitungTechnische Universität München
Ismaninger Strasse 22, 81675 Munich
Status unbekannt
Diese Liste ist nach bestem Wissen zusammengestellt, aber ohne Gewähr: Sie kann unvollständig sein, und der Rekrutierungsstatus eines Zentrums kann sich jederzeit ändern.
- Dr. med. Sebastian SommerFacharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie
- PD Dr. med. Matthias FröhlichFacharzt für Innere Medizin, Immunologie, Notfallmedizin
Diese Beschreibung basiert auf dem öffentlichen Studienregister (NCT06877949) und wurde von unserer medizinischen Redaktion in verständliche Sprache übertragen. Ob eine Teilnahme für Sie infrage kommt, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt.


