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Phase I, II, III – was die Nummern bedeuten

Je höher die Phase, desto mehr ist über ein Medikament bekannt. Was in jeder Phase geprüft wird.

Wenn Sie eine Studienbeschreibung lesen, begegnet Ihnen fast immer eine Phasenangabe: Phase I, II oder III. Die Nummer sagt, wie weit die Entwicklung eines Medikaments fortgeschritten ist – und was in der Studie geprüft wird.

Phase I: Sicherheit und Dosis

In Phase-I-Studien wird ein Wirkstoff erstmals bei Menschen eingesetzt, meist bei wenigen Teilnehmenden. Im Mittelpunkt stehen Verträglichkeit und die richtige Dosis. In der Onkologie nehmen daran häufig Patientinnen und Patienten teil, für die es keine Standardbehandlung mehr gibt.

Phase II: Wirksamkeit

Phase-II-Studien prüfen bei einer größeren Gruppe, ob der Wirkstoff bei einer bestimmten Erkrankung wirkt. Oft wird bereits mit einer Vergleichsgruppe gearbeitet.

Phase III: Vergleich mit dem Standard

In Phase III wird die neue Behandlung bei vielen Teilnehmenden mit der aktuellen Standardtherapie verglichen. Das Ergebnis entscheidet meist darüber, ob ein Medikament zugelassen wird.

Phase IV: nach der Zulassung

Auch nach der Zulassung wird weiter beobachtet – etwa seltene Nebenwirkungen oder die Wirkung bei bestimmten Gruppen. Das sind Phase-IV-Studien.

Diese Informationen ersetzen kein Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.